Was Reformierte glauben

Reformierte Christen wissen sich mit der Alten Kirche und mit Christen aller Konfessionen und in der ganzen Welt verbunden durch das Apostolische Glaubensbekenntnis und das Glabensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel.

Im Laufe der Jahrhunderte sind aber auch an verschiedenen Orten unterschiedliche Bekenntnisse aus der reformierten Tradition entstanden. So ist für den deutschsprachigen Raum der Heidelberger Katechismus die Bekenntnisformulierung, die am weitesten verbreitet ist.

Typisch für die Reformierten ist aber, dass die Bekenntnisse der Heiligen Schrift deutlich untergeordnet sind und deshalb die Bekenntnisbildung niemals abgeschlossen ist. Aus dem Lesen und Verstehen der Bibel im jeweiligen Kontext können neue Glaubenserkenntnisse entstehen, die in neuen Bekenntnisformulierungen ihren Ausdruck finden.

Für die Neuzeit haben sich die folgenden Bekenntnisformulierungen als besonders wichtig erwiesen:

Die Barmer Theologische Erklärung von 1934

Das Belhar-Bekenntnis von 1982

Die Erklärung des Reformierten Bundes in Deutschland zur Friedensverantwortung der Kirche von 1982

Die Erklärung von Accra (2004)