Das Hygienekonzept unserer Gemeinde

Auf Beschluss des Presbyterium vom 18. Mai 2020
nach Änderungen vom 28. November 2020:

Hygienekonzept für die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hannover

Gottesdienste im Kirchraum

Zu Gottesdiensten wird öffentlich eingeladen. Mit der Einladung zum Gottesdienst weisen wir darauf hin, dass Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, verantwortungsvoll über ihre Teilnahme selbst entscheiden sollen.

Gottesdienste im Kirchraum dauern nicht länger als 30 Minuten. Während des Gottesdienstes und danach bleiben die Türen des Kirchraums geöffnet. Nach dem Gottesdienst wird durch Öffnen der Fenster in den Treppenhäusern gelüftet.

Gottesdienstbesucher sitzen im Abstand von 1,5 Metern voneinander, in einer Bankreihe sitzt je eine Person am Bank-Ende und in der nächsten Reihe 1 Person in der Bank-Mitte. Personen, die einem gemeinsamen Haushalt angehören, können zusammensitzen. Es sind entsprechende Bänke dafür vorzusehen. Die Sitzplätze werden mit Hinweisen auf der Sitzlehne markiert. Die Orgelempore ist ausschließlich dem/der Kirchenmusiker/in vorbehalten. Die Bänke der hinteren Empore werden ebenso gekennzeichnet und genutzt wie die Bänke im Kirchraum. Besucherinnen und Besucher tragen im Kirchraum während des gesamten Gottesdienstes eine Mund-Nasen-Bedeckung. Beim liturgischen Sprechen ist keine Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich, wenn auf einen möglichst großen Abstand zu den Gottesdienstbesucherinnen und –besucher geachtet wird.

Bodenmarkierungen zeigen, welcher Abstand beim Zugang zum Kirchraum einschließlich der Treppe zu beachten ist. Am Eingang bzw. am Fuß der Treppe befinden sich Stehtische, auf denen Behälter mit Handdesinfektionsmittel zur Verfügung stehen.

Am Eingang der Kirche und am Eingang des Kirchraums steht jeweils mindestens eine Person, um die Gottesdienstbesucher bei Wahrung des Abstands von 1,5 Metern zu begrüßen, Ihre Namen und Kontaktdaten auf eine Liste zu notieren und sein auf die markierten Sitzplätze hinzuweisen. Diese Helferinnen und Helfer tragen eine Mund-und Nasen-Bedeckung.

Der Behinderten-Fahrstuhl darf neben dem Küster, der eine Mund-und Nasen-Bedeckung trägt, von nur einer weiteren Person auf einmal genutzt werden.

Die Ausgangskollekte wird am Ausgang des Kirchraums in einem Korb eingesammelt.

In den Sanitäranlagen soll jederzeit auf den Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen geachtet werden. Seife, Einwegpapiertücher und Entsorgungsmöglichkeiten werden vom Hausmeister bereitgestellt.

Gesangbücher werden nicht ausgeteilt. Je nach Bedarf und Wunsch des diensthabenden Pastors oder der diensthabenden Pastorin werden Texte und Lieder auf Handzetteln kopiert und verteilt oder per Beamer an die Wand projiziert.

Auf die Feier des heiligen Abendmahls wird solange verzichtet, bis sie wieder so durchführbar ist, „wie es nach Herkommen in der reformierten Kirche unabdingbar ist.“[1]

Die Sitzlehnen der Bänke, Türklinken, Treppenläufe, Aufzüge usw. werden vor dem Gottesdienst unter Verwendung von Desinfektionsmittel durch den Hausmeister gereinigt.

Das übliche Beisammensein nach dem Gottesdienst (Kirchkaffee) entfällt bis auf weiteres.

Nutzung von Gemeinderäumen

Der Gemeindesaal kann von maximal 14 Personen bei entsprechender Aufstellung der Tische und Stühle durch den Hausmeister genutzt werden.

Der Parkettraum kann von maximal 8 Personen bei entsprechender Aufstellung der Tische und Stühle durch den Hausmeister genutzt werden.

Der große Sitzungsraum und der kleine Sitzungsraum sollen jeweils von nicht mehr als 4  Personen auf einmal genutzt werden.

Für Veranstaltungen mit bis zu 35-40 Personen wird der Kirchraum genutzt, wobei in einer Bankreihe je eine Person am Bankende sitzt und in der nächsten Reihe 1 Person in der Bankmitte. Personen, die einem gemeinsamen Haushalt angehören, können zusammensitzen.

Nach Möglichkeit sollten während der Veranstaltungen die Fenster geöffnet sein. Ansonsten ist jeweils alle 30 Minuten eine gründliche Durchlüftung vorzunehmen.

Vor und nach jeder Nutzung dieser Räume werden die Türklinken vom Hausmeister mit Desinfektionsmittel gereinigt und die Fenster müssen zum Lüften weit geöffnet werden.

Auf dem Vorplatz der Kirche zeigen Markierungen (Kreuze aus weißem Klebeband) die Sitz- bzw. Stehplätze an, auf denen sich Teilnehmende an einer Veranstaltung aufhalten sollen. Beim Verlassen der markierten Plätze wird eine Mund-Nasenbedeckung getragen.

 

[1] Handreichung „GOTTESDIENSTE FEIERN IN ZEITEN DER CORONA-PANDEMIE

Eine Handreichung für die Gemeinden der Evangelisch-reformierten Kirche vom 6. Mai 2020, S.13

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