Das neueste Hygienekonzept unserer Gemeinde

Hygienekonzept der Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hannover
gemäß Beschluss des Presbyteriums vom 06. September 2021


Das Konzept basiert auf der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsens vom 25. August
2021 und den aktuellen Empfehlungen der Evangelisch-reformierten Kirche.

Es beruht auf der Verantwortung, die die Gemeinde für die Gesundheit aller Teilnehmenden bei Gemeindeveranstaltungen trägt. Niemand soll in der Gemeinde durch die Regeln des Hygienekonzepts ausgegrenzt werden. Dort, wo Einschränkungen gemacht werden, dienen sie der gegenseitigen Sicherheit.

Gottesdienste im Kirchraum
Zu Gottesdiensten wird öffentlich eingeladen. Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher melden sich unter Angabe der erforderlichen Kontaktdaten an.
Die Teilnahme an regulären Sonntagsgottesdiensten ist ohne Nachweis von Impfung, Genesenenstatus oder Coronatest möglich. Ausnahmen werden nachfolgend
geregelt.
Die Kontaktdaten werden am Eingang erfasst, drei Wochen aufbewahrt und dann vernichtet. Sie müssen auf konkretes, anlassbezogenes Verlangen dem Gesundheitsamt
vorgelegt werden. Sie werden ausschließlich für diesen Zweck verwendet.
Im Foyer der Kirche stehen Desinfektionsmittelspender zur Verfügung.
In den Innenräumen der Gemeinde und im Kirchsaal ist eine Mund-Nasen-Bedeckung* zu tragen. Sie kann mit Einnahme des Sitzplatzes und beim liturgischen
Sprechen abgenommen werden. GottesdienstbesucherInnen verschiedener Haushalte sitzen im Abstand von 1,5 Metern voneinander auf den markierten Sitzplätzen. Personen, die einem gemeinsamen Haushalt angehören, können zusammensitzen.
Sitzplätze sind mit Hinweisen auf der Sitzlehne markiert. Helfende am Eingang zum Kirchsaal begrüßen und achten darauf, dass nur die markierten Sitzplätze eingenommen werden.
Die Orgelempore ist ausschließlich dem/der Kirchenmusiker/in vorbehalten.
Gesang ist im Gottesdienst erlaubt.

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Die Empfehlung, Gottesdienste in verkürzter Form durchzuführen, entfällt.
Bis zur Aufhebung der Abstandsregeln wird die Feier des heiligen Abendmahls in der Form der Wandelkommunion praktiziert, bis sie wieder so durchführbar ist,
„wie es nach Herkommen in der reformierten Kirche unabdingbar ist.“

Nach dem Gottesdienst wird durch Öffnen der Fenster in den Treppenhäusern gelüftet.
Bodenmarkierungen zeigen, welcher Abstand beim Zugang zum Kirchraum einschließlich der Treppe zu beachten ist.
Im Fahrstuhl darf sich neben der Person, die im Rahmen des Küsterdienstes tätig ist, nur eine weitere Person gleichzeitig aufhalten.
Die Ausgangskollekte wird am Ausgang des Kirchraums in einem Korb gesammelt.
Besondere Zugangsbeschränkungen bei Gottesdiensten Im Einzelfall kann für bestimmte Gottesdienste eine Zugangsbeschränkung gemäß der 3G-Regel festgelegt werden. Dies ist der Fall, wenn eine hohe Besucherzahl erwartet wird, oder absehbar ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Besuchern aus verschiedenen Haushalten nicht eingehalten werden kann.
Die Anwendung der 3G-Regel für einen Gottesdienst ist vom Presbyterium festzulegen.
Wenn eine Entscheidung vor der nächsten ordentlichen Presbyteriumssitzung getroffen werden muss, kann dies im Vorsitz erfolgen. Die Entscheidungsgründe
sind auf der nächsten Presbyteriumssitzung darzulegen.
Es ist dafür zu sorgen, dass die Gemeinde über die Zugangsbeschränkung mit möglichst langem Zeitvorlauf informiert wird.
Kirchenkaffee darf draußen ohne Begrenzung der Personenzahl stattfinden. Auf Einhalten der Abstandsregeln ist zu achten.
Kirchenkaffee und andere Veranstaltungen können in Innenräumen unter Beachtung der nachfolgenden Vorschriften stattfinden:
1.Bei allen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 25 Teilnehmenden ist bei einer Inzidenz über 50 oder Warnstufe 1 die 3G-Regel anzuwenden.
Die Kontaktdaten sind zu erfassen. Ausgenommen von der 3G-Regel sind

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Gottesdienste und verfassungsmäßig vorgeschriebenen Sitzungen der Gemeindeorgane.

2.Bei der Raumnutzung dürfen grundsätzlich nur so viele Personen in einem Raum zusammenkommen, dass durchgehend ein Abstand von 1,5 m zwischen Personen
verschiedener Haushalte eingehalten werden kann.
3. Es sind Sitzplätze einzunehmen und unnötiges Umhergehen ist zu vermeiden.
4.Essen und Getränke dürfen anboten werden.
5.Bis zur Einnahme des Sitzplatzes ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

In den Sanitäranlagen soll jederzeit auf den Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen geachtet werden. Seife, Einwegpapiertücher und Entsorgungsmöglichkeiten
werden vom Hausmeister bereitgestellt.
Ausnahmen bei den o.g. Zugangsregeln für Gemeindeveranstaltungen Es kann für einzelne Gemeindeveranstaltungen von den organisierenden bzw. leitenden
Personen eine Teilnahmebeschränkung ausgesprochen werden (Teilnahme nur gemäß 3G-Regel oder 2G-Regel), wenn der Charakter der Veranstaltung dies
begründet und ein Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln nicht möglich oder zumutbar ist (z.B. Gemeindefahrten, Jugendfreizeiten). Dies ist mit dem Vorsitz
abzusprechen.

Regel zur kurzfristigen Anpassung des Hygienekonzepts
Wenn die Pandemielage, die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen oder die Handlungsempfehlungen der Evangelisch-reformierten Kirche eine kurzfristige Anpassung des Hygienekonzepts vor der nächsten ordentlichen Sitzung des Presbyteriums erfordert, kann im Vorsitz darüber entschieden werden. Die Entscheidung ist
vom Presbyterium bei der nächsten Sitzung zu bestätigen.

Erläuterung zur 3G-Regel und zur 2G-Regel
Die 3G-Regel erlaubt die Teilnahme an Veranstaltungen nur für Geimpfte, Genesene und Negativ-Getestete, jeweils mit offiziellem Dokument. Als Test gilt ein PCRTest,
maximal 48 Stunden zurückliegend, oder ein Antigentest, maximal 24 Stunden zurückliegend. Ein Selbsttest ist nur zulässig, sofern er unter Aufsicht der Verantwortlichen
der Veranstaltung durchgeführt wurde. Von der Testpflicht ausgenommen sind Schulkinder, die im Rahmen des Schulbetriebs regelmäßig getestet werden,
und Kinder unter 6 Jahren.
Die 2G-Regel erlaubt die Teilnahme an Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene mit offiziellem Nachweisdokument.

  • Handlungsempfehlungen für die Feier des Abendmahls unter Beachtung von Ab-stands- und Hygieneregeln der Ev.-Lutherischen Kirche Hannovers vom 13.07.2020
  • Handreichung „GOTTESDIENSTE FEIERN IN ZEITEN DER CORONA-PANDEMIE, Eine Handreichung für die Gemeinden der Evangelisch-reformierten Kirche vom 6. Mai 2020, S.13
  • Seit dem 25.Januar 2021 ist als „Mund-und Nase Bedeckung“ ausschließlich eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung (OP-Maske/FFP2/KN95/N95) zu verstehen.

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